Situational DISC – Eine flexible, kontextbasierte Erweiterung
von DISC
Situational DISC wurde für diejenigen entwickelt, die die bewährte Klarheit des DISC-Modells schätzen, jedoch eine größere Flexibilität und kontextbezogene Anwendung benötigen. Durch die Kombination der Struktur von DISC mit der normativen Methodik von HOW Index® geht Situational DISC über statische Kategorien von „Grundverhalten“ und „angepasstem Verhalten“ hinaus und veranschaulicht stattdessen, wie sich das Verhalten in verschiedenen realen Kontexten verändert.


Warum situatives Verhalten wichtig ist
Die Analyse basiert auf einem normativen Fragebogen, in dem die Befragten Fragen zu bestimmten, vordefinierten Situationen beantworten. Dies ermöglicht ein differenzierteres Verständnis des Verhaltens und damit die Identifizierung, Interpretation und den Vergleich von Verhaltensänderungen in verschiedenen Situationen.
Situational DISC baut auf dem HOW Index®-Verhaltensmodell mit sechs Faktoren auf, einem wissenschaftlich fundierten Rahmenwerk, das normative Skalen verwendet, um nicht nur das Verhalten von Menschen zu erfassen, sondern auch, warum und wann sich Verhalten ändert.
Das Verständnis des situationsangepassten Verhaltens ermöglicht es, zu erkennen, wie sich Handlungen und Reaktionen in verschiedenen Kontexten verändern. Es hilft Einzelpersonen auch dabei, ihre Reaktionen anzupassen, und fördert so stärkere Beziehungen, klarere Kommunikation und widerstandsfähigere Teams und Organisationen.


Vorteile der Verwendung von Situational DISC
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Bietet Einblicke in Selbstbewusstsein, zwischenmenschliches Verständnis und Kommunikation sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext.
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Verwendet das etablierte, farbbasierte DISC-Framework für Klarheit und Kommunikation.
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Verbessert die Zusammenarbeit und das Bewusstsein für Verhaltensprozesse innerhalb von Teams.
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Ermöglicht die Auswahl verschiedener Situationen für maßgeschneiderte, kontextspezifische Berichte.
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Verwendet ein normatives Format, wodurch die Ergebnisse messbar und zwischen Einzelpersonen, Teams und Organisationen vergleichbar sind.
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Echtzeit-Zuverlässigkeit – unterstützt durch ein Online-System, das ständig Cronbachs Alpha berechnet und so für kontinuierliche Präzision und wissenschaftliche Robustheit sorgt.
Wird häufig im Einzelcoaching und in der Teamentwicklung angewendet.
Erhöht das Bewusstsein für Verhaltensunterschiede, was zu einer verbesserten Interaktion und Effizienz führt.
Wertvoll in Kontexten, die Kommunikation, Zusammenarbeit und Selbstreflexion beinhalten.
Sehen Sie sich hier einen Beispielbericht an
Standard DISC vs. Situational DISC
Standard-DISC ist immer noch eine weitverbreitete selbstreflexive Analyse für persönliches Wachstum und Kommunikation. Für diejenigen, die denselben vertrauten Rahmen benötigen, jedoch mit zusätzlicher kontextueller Flexibilität und Vergleichbarkeit, bietet Situational DISC eine erweiterte Alternative.
Verhaltensstilanalysen basieren auf Selbstbewertung und sind keine Persönlichkeitstests.
DISC ist eine ipsative Analyse, die nur grundlegende und angepasste Verhaltensweisen hervorhebt.
Situational DISC ist eine normative Analyse, d. h., sie kann das Verhalten in bestimmten Situationen messen und die Ergebnisse mit breiteren Referenzgruppen vergleichen, wodurch sie flexibler und dynamischer ist.
DISC
Situational DISC
Messung
Verhaltensansicht
Flexibilität
Am besten geeignet für
Vergleichbarkeit
Berichtsstil
Ipsativ – vergleicht das Individuum mit sich selbst
Zeigt zwei feste Zustände: Grundverhalten und angepasstes Verhalten
Begrenzt – statischer Verhaltensüberblick
Persönliche Reflexion, Kommunikation und Selbsterkenntnis
Vergleiche zwischen Personen sind nicht möglich
Verwendet farbbasierte Sprache
Normativ – Ergebnisse können zwischen Einzelpersonen, Teams und Gruppen verglichen werden
Zeigt zwei feste Zustände: Grundverhalten und angepasstes Verhalten
Stark – auf ausgewählte Kontexte zugeschnitten (z. B. Kollegen, Vorgesetzte, Konflikte, Kunden)
Professioneller Einsatz in Coaching, Personalbeschaffung, Führung und Teamentwicklung
Vergleiche zwischen Personen, Teams und Organisationen sind möglich
Angereichert mit situativen Kontexten und normativer Präzision durch Farbsprache